20.05.2026, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr Wer soll die BaWü-SPD künftig führen?
20.05.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"
Liebe Stammtischgäste
ganz herzlich möchten wir euch zu unserem nächsten Stammtisch „Roten Rettich“ einl …
03.06.2026, 16:00 Uhr OV Buchen Vorstandssitzung
13.06.2026, 17:00 Uhr Grillfest
17.06.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"
Allgemein
Die SPD Neckar-Odenwald-Kreis traf sich im Hotel-Restaurant „Zum Schwanen“ in Buchen-Hainstadt bei der im Mittelpunkt die Vorbereitung für die Landtagswahl und die Situation der Neckar-Odenwald-Klinken stand.
Co-Kreisvorsitzender Markus Dosch begrüßte neben dem Kreisvorstand, den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaften und den Ortsvereinsvereinsvorsitzenden auch den Vorsitzenden der Kreistagsfraktion, Jürgen Mellinger, der über die aktuelle Situation der Neckar-Odenwald-Kliniken berichtete. Beherrschendes Thema war das in der letzten Kreistagssitzung vorgestellte Gutachten zur Zukunft der Kliniken. Derzeit wartet man auf eine Rückmeldung der Landesregierung. Die SPD-Fraktion hatte beantragt, vor weiteren Entscheidungen eine inhaltliche Diskussion über die Zukunft der Häuser zu führen. Dieser wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Nun richtet sich der Blick auf die anstehenden Haushaltsberatungen, in denen auch die Finanzierung der Gesundheitsversorgung im Landkreis eine zentrale Rolle spielen wird.
Der stellvertretender Kreisvorsitzende, Jonas Weber, stellte das Projekt „wahrgenommen“ vor, mit dem die SPD näher auf die Sorgen und Wünsche der Menschen im Landkreis eingehen möchte. Eine Umfrage zum Thema Wohnen und Beteiligung brachte bereits eine dreistellige Zahl an Rückmeldungen. Jedoch hofft Jonas Weber auf weitere rege Beteiligung. Daher wird mit einer Plakataktion im ganzen Landkreis für diese Initiative geworben. Zudem sucht die SPD aktiv den Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern bei mehreren Informationsständen. Die ersten Termine stehen bereits fest:
Am Samstag, 18. Oktober, ab 9:00 Uhr ist die SPD in Buchen „Am Bild“ (Marktstraße) vertreten. Eine Woche später, am Samstag, 25. Oktober, ab 9:00 Uhr, folgt ein weiterer Stand auf dem Wochenmarkt in Mosbach. Bei beiden Terminen wird auch Landtagskandidat Patrick Haag vor Ort sein, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen und ihre Anliegen aufzunehmen. „Wir müssen wieder die Kümmererpartei sein und die Sorgen, Ängste und Wünsche der Menschen ernst nehmen“, betonte Weber. „‘wahrgenommen‘ ist dafür ein erster Schritt.“
SPD startet Umfrage zu Wohnen und Mitbestimmung im Neckar-Odenwald-Kreis
Immer mehr Menschen haben das Gefühl, dass Politik an ihnen vorbeigeht. Dem will die SPD im Neckar-Odenwald-Kreis mit ihrem Projekt WAHRgenommen entgegentreten. Ziel ist es, Politik wieder näher an die Menschen zu bringen, zuzuhören und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.
In den Räumen der AWO in Diedesheim fand dazu der jüngste Workshop zum Projekt WAHRgenommen statt. Im Mittelpunkt des Projekts stehen die Themen Mitbestimmung, Beteiligung und Wohnen. Bereits in mehreren Runden haben Bürgerinnen und Bürger verschiedener Generationen ihre Erfahrungen und Ideen eingebracht.
„Politik geht zu oft an den Menschen vorbei. Wenn wir als SPD etwas ändern wollen, dann nur gemeinsam mit allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern“, macht der Juso-Vorsitzende Jonas Weber deutlich, der das Projekt WAHRgenommen initiiert hat. „Wir wollen hören, was den Menschen im Alltag wirklich wichtig ist, und daraus konkrete Vorschläge entwickeln. Nur so lassen sich Lösungen finden, die auch tatsächlich wirken.“
Konstituierende Sitzung der SPD-Kreistagsfraktion
Zu ihrer letzten Fraktionssitzung begrüßte Heide Lochmann die neuen Mitglieder der SPD-Fraktion in Oberschefflenz mit den Worten: „Ich freue mich über eure Wahl und möchte bei dieser Sitzung die Amtsgeschäfte ordnungsgemäß übergeben“.
In einer kurzen Vorstellungsrunde, in der es viele neue und gleichzeitig bekannte Gesichter gibt, stellte Dr. Valentin Hoss (Buchen) heraus, ihm sei es wichtig, sein kommunalpolitisches Interesse nun auch auf Kreisebene einbringen zu können. Seine medizinischen und gerontopsychiatrischen Erfahrungen werden insbesondere in die Themen älter werdende Bevölkerung und Pflege Gewicht erhalten. Ralph Gaukel (Adelsheim) bringt jahrzehntelange Erfahrungen als Gemeinderat und seine Lehrtätigkeit in unterschiedlichen beruflichen Schularten mit ins Gremium. Meikel Dörr (Walldürn) ist als Bürgermeister und aufgrund seiner Berufserfahrung in Verwaltungsfragen bewandert. Patrick Haag (Schwarzach), der das Helfer-vor-Ort-System im Kreis mitentwickelte und Gemeinderatserfahrung hat, bedankt sich ausdrücklich noch einmal für das Vertrauen der Menschen in ihn und somit auch in die SPD-Fraktion. Julian Stipp (Mosbach) war Gemeinderat, Bürgermeister, Kreisrat in einem anderen Landkreis und wird nun auch seine Erfahrungen als Oberbürgermeister ins Gremium einfließen lassen.
Liebe Genossinnen, liebe Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,
„Demokratie braucht Religion“, so lautet der Titel eines überaus lesenswerten Buches von Hartmut Rosa. Er beschreibt anhand der biblischen Geschichte von König Salomo, wie wichtig „Resonanz“ für ein gelingendes Leben ist. Der junge König, der einen Wunsch frei hat, wünscht sich kein größeres Reich, nicht mehr Einfluss oder Gold, sondern ein hörendes Herz. Ein Herz, das bereit ist, wirklich hinzuhören, sich berühren zu lassen und sich dadurch zu verändern.
Eine Beziehung aus Zuhören und Antworten richtet sich also darauf, das Gemeinsame, das Verbindende zwischen Menschen und zwischen Positionen zu entdecken und zu fördern.
Als Sozialdemokrat*innen und Christ*innen sind wir davon überzeugt, dass Veränderung zum Guten möglich ist. Wir vertrauen auf ein zuhörendes und antwortendes Gegenüber als eine Grundlage für unsere Demokratie.
Eine weitere Grundlage ist die des Vertrauens – und das verbinden wir mit der Osterbotschaft, die uns neue Perspektiven ermöglicht und Grenzen hinter sich lässt. Ostern ist das Versprechen, dass das Leben siegt und wir allen Grund zur Hoffnung und auf Fair-Änderung haben.
Und daher ist die Geschichte von Jesus Tod und Auferstehung immer noch unglaublich und unglaublich wert(e)voll für das Leben in unserer Demokratie:
Ostern ist das Fest der Veränderung und der Hoffnung. Die Auferstehung Jesu Christi erinnert uns daran, dass selbst in den dunkelsten Stunden Licht und Leben möglich sind. Diese Botschaft von Hoffnung und Erneuerung ist auch in unserer Gesellschaft von großer Bedeutung, denn „Demokratie hat man nicht. Demokratie lebt man,“ so Anna-Nicole Heinrich, Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland. Und Leben ist immer auch Veränderung.
Unsere Demokratie gibt uns die Möglichkeit, fair zu gestalten, fair zu teilen und fair zu handeln. Unsere Demokratie ermöglicht es uns, die Zukunft unseres Landes mitzugestalten und uns für diejenigen einzusetzen, die keine Stimme haben. Durch unsere Stimme und unser Engagement können wir dazu beitragen, dass Liebe, Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit in unserer Gesellschaft zum Ausdruck kommen.
Ostern erinnert uns daran, dass „Fair-Änderung“ möglich ist – durch uns!
Setzen wir uns daher aktiv für eine gerechtere und solidarischere Welt ein und für „Fair-änderungen“ in unserer Gesellschaft, in unserer Politik und in unserem täglichen Leben.
Wir wünschen euch und euren Familien ein gesegnetes Osterfest, verbunden mit der Hoffnung auf eine faire und gerechte Zukunft für uns alle.
Dorothee und Markus
„Wahrgenommen - wir fragen nach“ ist eine Reihe der Buchener SPD. Die im Konzept enthaltenen Umfragen werden ergänzt durch Vor-Ort-Besuche in den verschiedensten Bereichen.
Dieses Mal organisierte Dr. Valentin Hoß sowohl einen Besuch im Caritas-Pflegezentrum St. Joseph in Waldhausen, als auch beim ambulanten Pflegedienst „Hand in Hand“ in Buchen. Dabei unterstützte und beriet der Vorsitzenden des AK Gerontopsychiatrie NOK Gerhard Weidner.
Bei beiden Einrichtungen war der Buchener SPD nicht nur der Blick auf die notwendige Versorgung wichtig, sondern auch die Frage, wie wir Alle im Alter wohnen und leben möchten und in welchen Bereichen es Verbesserungspotentiale gibt.
Nach der Besichtigung des Pflegezentrums wies Heimleiter Steffen Knapp zunächst auf die strukturellen Herausforderungen im Neckar-Odenwald-Kreis hin. Diese zeichnen sich ab in der Pflegeheimquote, welche in Baden-Württemberg und auch bundesweit einer der höchsten ist, sowie in einem immer stärkeren Fachkräftemangel.
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