SPD Buchen

Neckar-Odenwald-Kreis

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12.10.2026, 15:00 Uhr OV Buchen - wahrgenommen - wir fragen nach - Fahrschule Fuhry

13.10.2026, 18:30 Uhr Kreismitgliederversammlung

14.10.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"
„Roter Rettich“ Ein Diskussionsforum der Buchener SPD Was passiert gerade mit der politischen Mitte in D …

16.10.2026, 19:00 Uhr SPD OV Buchen Mitgliederversammlung

22.10.2026 SPD Frauen Frauenstammtisch

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Gückelberg: Flächensparend bauen statt neue Flächen ausweisen

Die SPD-Fraktion Buchen stimmte mehrheitlich der Bebauung am Gückelberg zu. Volker Schwender sieht in der geplanten Nachverdichtung eine Möglichkeit, Wohnraumbedarf und einen sparsamen Umgang mit Flächen zusammenzubringen.

„Gemeinnutz geht vor Eigennutz" - für Volker Schwender ist dieser Grundsatz ein wichtiger Maßstab für die Bewertung des Gückelberg-Projekts. Die geplante Bebauung solle nicht allein der Zahl der Wohnungssuchenden Rechnung tragen, sondern zugleich dazu beitragen, den Verbrauch zusätzlicher Flächen zu begrenzen.

Das Vorhaben setzt dafür nach Schwenders Darstellung auf zwei Prinzipien: Nachverdichtung und mehrgeschossiges Bauen. Geplant sind Gebäude mit bis zu vier Geschossen. Nachverdichtung kann unter anderem bedeuten, Baulücken innerhalb bestehender Bebauungspläne zu schließen und den vorhandenen Gebäudebestand besser zu nutzen.

Der stellvertretender Fraktionsvorsitzende verweist in seinem Statement auch auf das politische Ziel, den Flächenverbrauch zu reduzieren. Die Bundesregierung wolle ihn bis 2030 auf weniger als 30 Hektar pro Tag senken. Eine stärkere Nutzung bereits bebauter Flächen und eine höhere Baudichte seien wichtige Ansätze, um dieses Ziel zu erreichen.

wahrgenommen - gemeinsam besser entscheiden - Jusos

v. l. n. r.: Markus Dosch (Co-Kreisvorsitzender), Fabienne Toninie (Co-Vorsitzende Jusos NOK), Daniel Krusic (Landesvorsitzender Jusos BW)

Wie können junge Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis und in Baden-Württemberg gute Zukunftsperspektiven bekommen? Über diese Frage diskutierten die Jusos Neckar-Odenwald-Kreis und Baden-Württemberg in der AWO-Begegnungsstätte in Diedesheim mit Mitgliedern der SPD. Das öffentliche Treffen, zudem auch einige Interessensgruppen von und für Jugendbliche eingeladen waren, bildete den Auftakt der Gesprächsreihe „wahrgenommen - gemeinsam besser entscheiden".

Die Reihe soll auch außerhalb der Wahlkämpfe Raum für den Austausch mit den Arbeitsgemeinschaften, Foren, Arbeitskreisen, Beiräten und allen Interessierten der SPD Baden-Württemberg schaffen. Den Anfang machten die Jusos. Auch Gespräche mit der AG 60 plus, den SPD-Frauen, der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit und der SPDqueer sind vorgesehen.

Daniel Krusic, Vorsitzender der Jusos Baden-Württemberg, gab einen Impuls zu aktuellen politischen Themen. Dabei ging es unter anderem um Antirassismus und die Frage, wie Menschen mit Migrationsgeschichte stärker einbezogen und ermutigt werden können, ihre Perspektiven einzubringen. Die Jusos wollen dafür mit Fakten gegen Vorurteile argumentieren, zugleich aber auch Betroffene stärker zu Wort kommen lassen, besonders in den sozialen Medien.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Chancen für mehr Produktivität seien groß, zugleich müssten mögliche Folgen für Arbeitsplätze und Datenschutz bedacht werden. Entscheidend seien klare Regeln und die Frage, wo Daten verarbeitet werden und wer darauf zugreifen kann. Auch die Inhalte von KI-Anwendungen müssten kritisch geprüft werden.

Breiten Raum nahm die sozial gerechte Gestaltung des Klimaschutzes ein. Diskutiert wurde über den Ausbau erneuerbarer Energien, Speicher und die Bedeutung eines Klimageldes, das Haushalte mit geringeren Einkommen gezielt entlasten könnte. Markus Dosch, dem Co-Vorsitzenden der Kreis-SPD, ist es wichtig: „Umweltschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien müssen sozialverträglich sein“, da nur so die Akzeptanz und die Bereitschaft, sich daran zu beteiligen steige. Für Baden-Württemberg wurde dabei ein größerer Einsatz beim Ausbau erneuerbarer Energien gefordert. Auch die Zukunft der Industrie und der damit verbundenen Arbeitsplätze kam zur Sprache.

Austausch mit Jan-Peter Röderer: Ehrenamt stärken und Gliederungen früh einbinden

Bei der erweiterten Kreisvorstandssitzung der SPD Neckar-Odenwald war Jan-Peter Röderer, Generalsekretär der SPD Baden-Württemberg, zu Gast im Gasthaus "Zur Wanderlust" in Hettingen. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die künftige Ausrichtung der Landespartei und die Unterstützung der Arbeit vor Ort.
Ein wichtiges Anliegen: Die Gliederungen sollen bei inhaltlichen Themen und Programmen frühzeitig eingebunden werden. Außerdem sollen Themen für Zeiträume von drei bis sechs Monaten gesetzt werden. Materialien und Unterstützung bei Informationsveranstaltungen sollen das Ehrenamt weiterhin entlasten. Beim Wunsch nach prominenten Gästen vor Ort soll neben Abgeordneten auch der Landesvorstand berücksichtigt werden.
Röderer würdigte die Arbeit des Kreisverbands. 43 von 121 Terminen finden laut der Homepage der SPD Baden-Württemberg im SPD-Kreisverband Neckar-Odenwald statt. Die Anwesenden verwiesen zudem auf die im Vergleich zu den Landesdurchschnitten guten bis sehr guten Ergebnisse bei der Kreistags- und Landtagswahl.
Auch die anstehenden Vorstandswahlen waren Thema. Sie finden bei der Kreismitgliederversammlung am 13. Oktober 2026 statt. Zum Abschluss dankten Gäste und Vorstandsmitglieder Dorothee Schlegel und Markus Dosch für ihr langjähriges Engagement als Kreisvorsitzende.

wahrgenommen - wir fragen nach - Bauamt Buchen

Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD Buchen das Bauamt der Stadt. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der acht Kläranlagen, notwendige Investitionen sowie der Umgang mit Starkregen und steigenden Anforderungen an die Abwasserentsorgung.

Bürgermeister Roland Burger, Marc Müller, Sachbearbeiter für Abwasseranlagen, Paul Keller, Fachdienstleiter Abwasser, und Jens Keppner, Fachbereichsleiter Bauen und Technik, erläuterten den Mitgliedern der SPD Buchen die aktuelle Situation. Markus Dosch als Ortsvereinsvorsitzender war es wichtig über die Neustrukturierung der Kläranlagen und der finanziellen Herausforderung einen Überblick zu bekommen. Die Kläranlage Buchen ist die größte Anlage im Stadtgebiet und hat eine Kapazität von rund 28.000 Einwohnergleichwerten. Sie sei grundsätzlich noch gut aufgestellt, nähere sich aber hydraulisch  der Leistungsgrenze. Das gelte für die Anlagen in Bödigheim, Hettigenbeuern und Stürzenhardt. Die Kläranlage Bofsheim, die über einen Abwasserzweckverband betrieben und von der Stadtverwaltung Buchen technisch betreut wird, sei derzeit noch leistungsfähig. Eine Machbarkeitsstudie die auf Grundlage eines Strukturgutachten vergeben wurde soll klären, ob die Kläranlage Buchen neu gebaut oder erweitert wird und wie Stürzenhardt künftig angeschlossen werden kann. Die Studie soll bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. Für Bödigheim ist ein Neubau mit Regenüberlaufbecken vorgesehen. Die Kosten für dieses Becken werden mit rund sechs Millionen Euro angegeben. „Die Frage ist, wie viel stellt das Land an Fördermittel wann bereit“, so Roland Burger. Alte Baugebiete werden im  Mischwassersystem entwässert. Wichtig für die Bemessung der Kläranlagen ist auch, dass die Siedlungswasserwirtschaft für neue Bauflächen die Trennung von Schutz- und Regenwasser vorsieht. Dadurch lassen sich die zu behandelnden Wassermengen und langfristig auch die Betriebskosten der Kläranlagen reduzieren. Nach den Erläuterungen der Stadt wird bei größeren Anlagen zudem mit einer Förderquote von 70 Prozent gerechnet. Weitere Herausforderungen ergeben sich, da die älteren Kläranlagen aus der veraltenden Technik teilweise nicht mehr mit neuen Komponenten kompatibel sind. Zudem seien manche Hersteller früherer Anlagen nicht mehr am Markt, wodurch die Ersatzteilbeschaffung erschwert wird. Mit Ausnahme der Kläranlage Eberstadt sind die Anlagen derzeit nicht zweistraßig aufgebaut. Künftig soll die Betriebssicherheit deshalb durch zwei getrennte Abwasserbehandlungsstraßen verbessert werden. Markus Dosch interessierte das Risiko eines Komplettausfalls einer Kläranlage. Dieser Fall ist laut Marc Müller bisher noch nie eingetreten und er halte ihn auch für sehr unwahrscheinlich, vor allem weil, was Fachdienstleiter Paul Keller auch bestätigte, jede Anlage täglich angefahren und kontrolliert sowie fernüberwacht werde. Auch die Herausforderungen durch Starkregenereignisse und die Funktionsweise von Regenüberlaufbecken wurden ausführlich besprochen. Nach langen Trockenperioden wird der erste Schmutzstoß aus der Kanalisation bei einem Starkregen zunächst in einem Regenüberlaufbecken aufgefangen. So wird verhindert dass diese Schmutzfracht auch vollgelaufenen Kanälen ungereinigt  in die Bäche gelangt. Für das Stadtgebiet, so erfuhr man, sei eine Starkregenanalyse erstellt worden  und aktuell werde eine Bürgerinformation zu dem Thema angeboten. Dabei sollte vor allem vermittelt werden, wie sich jeder Einzelne bei Starkregen selbst schützen kann. Ziel sei es, Wasser künftig möglichst lang in der Fläche zurückzuhalten werden, statt es schnell in Kanalisation und Bäche abzuleiten.

wahrgenommen - wir fragen nach - Bestattungshaus Volk

Im Rahmen ihrer Gesprächsreihe „wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD das Bestattungshaus Volk in Osterburken. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Herausforderungen der Bestattungsbranche, gesellschaftliche Veränderungen, neue Bestattungsformen sowie die Wünsche des Unternehmens an Politik und Kommunen.

Sabrina Volk, die das Unternehmen inzwischen in der dritten Generation führt, gab den Besucherinnen und Besuchern einen umfassenden Einblick in den Berufsalltag. Das Bestattungshaus ist neben Osterburken auch in Billigheim und Buchen vertreten und führt jährlich rund 350 Bestattungen durch. Insgesamt arbeiten sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, darunter auch Teilzeitkräfte, im Unternehmen.

„Mir ist wichtig, dass man mit den Angehörigen und den Verstorbenen würdevoll umgeht. Bestatter ist ein sozialer Beruf", betonte Sabrina Volk. Die Begleitung von Angehörigen in einer schwierigen Lebenssituation erfordere viel Einfühlungsvermögen, Flexibilität und Verantwortungsbewusstsein. Das Team sei an jedem Tag in der Woche rund um die Uhr erreichbar. Gerade deshalb sei der Fachkräftemangel für die Branche eine große Herausforderung. Die Arbeitszeiten verlangten ein hohes Maß an Flexibilität, während gleichzeitig das Rentenalter ansteige und es zunehmend schwieriger werde, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen.

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Bauland, Joachim Peters, zeigte anhand der vielen Beispiele beeindruckt von der Vielfalt der Aufgaben in der Bestattungsbranche.

Deutlich verändert haben sich nach Angaben von Sabrina Volk die Wünsche der Menschen bei der Wahl der Bestattungsform. Dabei ist es ihr wichtig, dass die Angehörigen eine große Auswahl haben und vor allem die Bestatter frei wählen dürfen. Feuerbestattungen hätten in den vergangenen Jahren zugenommen. Auch Baum- und Waldbestattungen würden häufiger nachgefragt. Darüber hinaus seien Seebestattungen, Biournen sowie besondere Formen wie Diamantbestattungen oder die Verarbeitung von Asche in Schmuck möglich.

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