29.04.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"
Liebe Stammtischgäste
ganz herzlich möchten wir euch zu unserem nächsten Stammtisch „Roten Rettich“ einl …
30.04.2026, 18:00 Uhr DGB-Vormaiempfang
Vormaiempfang in Mosbach | DGB Baden Württemberg
01.05.2026, 11:00 Uhr SPD OV Waldbrunn-Fahrenbach Maikundgebung
02.05.2026, 15:00 Uhr - 20:00 Uhr Workshop (Mehr aktive Mitglieder gewinnen)
06.05.2026, 16:00 Uhr wahrgenommen - wir fragen nach - Baumbusch Bestattungen
Im Rahmen ihres Projekts "wahrgenommen - wir fragen nach" besuchte die SPD Buchen die Stadtwerke Buchen, um sich über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Strategien des lokalen Energieversorgers zu informieren. Die Gespräche boten tiefe Einblicke in die komplexen Aufgaben der Stadtwerke und die Bedeutung ihrer Rolle für die Daseinsvorsorge in der Region.
Im Fokus standen dabei die Zusammenarbeit in Zweckverbänden, sowie die Themen, die in den kommenden Jahren angegangen werden müssen. Auch die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und die Erwartungen an Landes- und Bundesregierung in Bezug auf kleinere Energieversorger wurden thematisiert. Die Stadtwerke Buchen, deren Management zu 74,8% dem Eigenbetrieb EDB der Stadt Buchen gehört, während die MVV 25,2% hält, sind ein zentraler Pfeiler der regionalen Infrastruktur. Ihr Kerngeschäft umfasst die Wasserversorgung aller Ortsteile, den Betrieb des Stromnetzes in Buchen, Hainstadt und Hettingen sowie des Gasnetzes in Buchen, Hainstadt, Hettingen, Osterburken und Seckach. Besonderes Augenmerk legen die Stadtwerke auf niedrige Strompreise und gehören zu den günstigsten Anbietern in der Region, mit einheitlichen Preisen für alle Kunden. Ein wichtiges Thema war die Finanzierung der Bäder, die ebenfalls zum EDB gehören. Die Stadtwerke müssen Gewinne erzielen, um die Verluste der Bäder zu kompensieren. Siegmar Flickinger von der SPD Buchen fragte nach der Möglichkeit, die Bäder langfristig zu erhalten, woraufhin der technische Geschäftsführer Andreas Stein versicherte, dass der Bürgermeister und der Gemeinderat die Bäder halten wollen. Matthias Gruber, der kaufmännische Geschäftsführer wies jedoch darauf hin, dass die Abgabe von Gewinnen das Wachstum der Stadtwerke hemme und die Eigenkapitalquote sinke, weil Investitionen für die Energiewende dringend notwendig seien. Die Stadtwerke engagieren sich bereits im Bereich erneuerbare Energien, beispielsweise durch die Beteiligung am Solarpark Neusaß I (Baujahr 2009), der erste Freiflächenanlage in der Region und der Agri-PV-Anlage Neusaß II, die letztes Jahr in Betrieb gegangen ist. Derzeit sind zwei große PV-Freiflächenanlagen in Rinschheim und Götzingen im Bau, an der die Stadt über den Eigenbetrieb EDB beteiligt ist, hierbei erhalten die Gemeinden 0,2 Cent pro kWh, während bei Windparks auch umliegende Städte profitieren. Sobald die Solarparks in Betrieb sind, hat die Genossenschaft Energie & Umwelt die Option sich zu beteiligen. Die Diskussion beleuchtete auch die vielfältigen Dienstleistungen der Stadtwerke, darunter die Betriebsführung für Wasserversorger wie WV Mudau und Limbach, die Stellung der technischen Führungskraft für die Wasserversorgung Bauland GmbH, den Hochwasserschutz in der Region und den Betrieb der Straßenbeleuchtung in Buchen, die zunehmend auf energieeffiziente LED-Technologie umgerüstet wird. Im Rahmen einer Managementdienstleistung sind neben Andreas Stein auch Fabian Nirmaier als Abteilungsleitung/Prokurist für Vertrieb/Energiebeschaffung und Christoph Aicher als Abteilungsleitung/Technische Führungskraft Gas/Wasser für die Stadtwerke Walldürn GmbH tätig.
Unter dem Motto „Mehr Zusammenarbeit wagen“ kamen die Ortsvereine, die Arbeitsgemeinschaften und der Kreisvorstand der SPD Neckar-Odenwald im Hotel Prinz Carl in Buchen zu ihrer gemeinsamen Klausurtagung zusammen. Im Mittelpunkt standen die Landtagswahl, das ernüchternde Wahlergebnis sowie das Engagement vor Ort.
Nach der Begrüßung durch den Co-Kreisvorsitzenden Markus Dosch blickte die SPD auf das vergangene Jahr zurück. Dabei gab er auch Einblicke in seine neuen Aufgaben auf Landesebene. Er wurde als Beisitzer in den Landesvorstand der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit gewählt und ist zudem stellvertretender Landesvorsitzender von SPDqueer.
Wahlkampfleiter Jonas Weber ordnete das Ergebnis der Landtagswahl klar ein. Die SPD habe in zentralen Themenbereichen wie Wirtschaft an Vertrauen verloren. „Viele Menschen trauen uns aktuell nicht mehr zu, ihre Lebensrealität wirklich zu verstehen“, so Weber. Gleichzeitig habe sich gezeigt, dass starke Persönlichkeiten vor Ort Vertrauen schaffen können. Mit den Kandidierenden Patrick Haag und Anna Cunningham sei es gelungen, diesem Trend im Neckar-Odenwald-Kreis entgegenzuwirken. Das Ergebnis der SPD im Landkreis lag deutlich über dem Landesdurchschnitt und zeigt, wie wichtig glaubwürdige Arbeit vor Ort ist. Mit Blick auf die Landespartei fand Weber deutliche Worte: „Wenn sich das Führungspersonal so weit von der Basis entfernt, braucht man sich über 5,5 Prozent nicht wundern. Wir brauchen wieder mehr Menschen in Verantwortung, die wissen, wie sich der Alltag für hart arbeitende Menschen anfühlt.“
Markus Dosch aus dem Neckar-Odenwald-Kreis zum stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft SPDqueer Baden-Württemberg trafen scih zur Landesmitgliederversammlung in Mannheim. Tagungsort war das Wahlkreisbüro der Mannheimer Bundestagsabgeordneten Isabel Cademartori, welche zu Beginn auch ein Grußwort hielt.
Vor dem Hintergrund einer aufgeheizten gesellschaftlichen Stimmung und der jüngsten Landes- und Bundestagswahlen stand die Versammlung im Zeichen der Frage, wie die SPDqueer Baden-Württemberg in den kommenden Jahren sichtbar, kämpferisch und solidarisch für Akzeptanz und Gleichstellung eintreten kann. Nach der Begrüßung, Grußworten und dem Rechenschaftsbericht des bisherigen Landesvorstands diskutierten die Anwesenden über queerpolitische Schwerpunkte von der Bekämpfung queerfeindlicher Gewalt über Bildungs- und Aufklärungsarbeit bis hin zu Fragen von Selbstbestimmung, Gesundheit und Familienpolitik.
Im Mittelpunkt der Versammlung standen anschließend die turnusgemäßen Wahlen des Landesvorstands sowie der Delegierten für die Bundesebene.
Einstimmig wiedergewählt wurde Christian Gaus als Landesvorsitzender.
Besonders freuen wir uns, dass Markus Dosch (SPD Neckar-Odenwald-Kreis) gleich in zwei wichtige Funktionen gewählt wurde:
stellvertretender Landesvorsitzender der SPDqueer Baden-Württemberg und
Delegierter für die Bundeskonferenz der SPDqueer
Mit seiner Wahl ist der Ortsverein Buchen und die SPD Neckar-Odenwald-Kreis künftig noch stärker in der Landesarbeitsgemeinschaft und auf Bundesebene vertreten. Markus Dosch bringt langjährige Erfahrung aus der kommunalpolitischen Arbeit und aus dem Engagement für queere Themen vor Ort mit. Er will sich insbesondere dafür einsetzen, dass die Lebensrealitäten queerer Menschen im ländlichen Raum mehr Aufmerksamkeit bekommen und konkrete Verbesserungen angestoßen werden.
Markus Dosch in den AfA-Landesvorstand gewählt
Im Kolpinghaus Bad Cannstatt in Stuttgart fand die Landesdelegiertenkonferenz der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) der SPD Baden-Württemberg statt. Unter dem Motto „Gute und sichere Arbeit im Ländle!“ kamen Delegierte aus dem ganzen Land zusammen, mit dabei auch die beiden Delegierte aus dem SPD-Kreisverband Neckar-Odenwald, Kay Nultsch und Markus Dosch.
Ein sichtbares Zeichen setzten die Delegierten gleich zu Beginn der Konferenz. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern des DGB wurde ein großes Banner präsentiert mit der klaren Botschaft zum 1. Mai 2026: „Erst unsere Jobs, dann eure Profite“. Damit machten AfA und Gewerkschaften deutlich, dass es in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit vor allem um den Erhalt guter Arbeit, Tarifbindung und Mitbestimmung geht.
Die klaren Schwerpunkte sind gute Arbeit, starker Sozialstaat und Schutz des 8-Stunden-Tages.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen zahlreiche inhaltliche Anträge, unter anderem ein umfassender Leitantrag „Gute Arbeit im Ländle:
- Arbeit sichern - Standorte halten - in Zukunft investieren“
- Forderungen nach einer gerechten Ausgestaltung des Bürgergelds und einer verlässlichen sozialen Sicherung
- der entschiedene Einsatz für den Erhalt des 8‑Stunden‑Tages und gegen eine Aufweichung des Arbeitszeitgesetzes
- sowie Initiativen für einen humanen Sozialstaat, der die Bedürfnisse der Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Jobcenter personell besser ausstattet.
Die SPD Buchen steht für demokratische Werte und Zusammenarbeit.
In den vergangenen Tagen wurde in Buchen eine wichtige Debatte über den Umgang mit der AfD geführt. Als SPD-Ortsverein Buchen und als SPD-Gemeinderatsfraktion möchten wir unsere Position unmissverständlich klarstellen:
Für uns gibt es keine Zusammenarbeit mit der AfD, rechtsradikalen oder rechtsextremistischen Kräften.
Die AfD ist keine normale Partei. Rechtspopulistische, rechtsradikale oder rechtsextremistische Positionen dürfen in unserer Demokratie keinen Raum finden. Eine klare Abgrenzung ist unerlässlich, um unsere demokratischen Werte zu schützen und zu verteidigen. Wir treten entschieden allen Bestrebungen entgegen, die unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung untergraben wollen.
Es ist richtig, dass wir die Probleme unserer Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen und Lösungen anbieten müssen. Doch dies darf niemals auf Kosten unserer Grundwerte geschehen oder gar durch eine Zusammenarbeit mit Parteien und Gruppierungen, deren Positionen und Ziele im Widerspruch zu einer offenen, toleranten und demokratischen Gesellschaft stehen. Wir setzen uns aktiv gegen jede Form von Diskriminierung ein, sei es aufgrund von Herkunft, Religion, Geschlecht, sexueller Orientierung, Behinderung oder sozialem Status.
29.04.2026, 18:00 Uhr Politischer Stammtisch "Roter Rettich"
Liebe Stammtischgäste
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30.04.2026, 18:00 Uhr DGB-Vormaiempfang
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01.05.2026, 11:00 Uhr SPD OV Waldbrunn-Fahrenbach Maikundgebung
02.05.2026, 15:00 Uhr - 20:00 Uhr Workshop (Mehr aktive Mitglieder gewinnen)
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