Besuch von Karlsruhes Oberbürgermeister Frank Mentrup

Veröffentlicht am 10.03.2021 in Wahlen

Buchen. (do) Dr. Frank Mentrup, der Präsident des Deutschen Bibliotheksverbandes und Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe besuchte am Wochenende in Buchen die Bücherei des Judentums, das HipHop-Breakdance Integrations- und Präventionsprojekt, das Taubenhaus und die Organisatoren von HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis.

Ganz begeistert und erstaunt besichtigte Frank Mentrup, wie er sagte, ein „kleines Schmuckstücken“. Die Spezialbibliothek zeige, wie vielfältig die Bibliothekslandschaft ist. Es sei wichtig, diese zu besuchen und zu unterstützen. Die Bücherei umfasst fast 10.000 Medien, die ständig erweitern werden. Von Belletristik über Fachliteratur, bis zu Comics, Märchen und Sagen, sowie CDs, DVDs und sogar Schallplatten können hier ausgeliehen werden. Die Bücherei nimmt am „Tag der Jüdischen Kultur“ mit Lesungen und Führungen teil, organisiert und unterstützt Veranstaltungen und bietet sogar pro Jahr ein Stipendium „Schreibzeit in Buchen“ an.

Anschließend warfen Frank Mentrup und Dorothee Schlegel, die als Vorsitzender, bzw. als Geschäftsführerin des Karlsruher Forums für Kultur, Recht und Technik aktiv sind, einen Blick in den Sakralraum des „Klösterles“, in dem kulturelle und musikalische Veranstaltungen und Vorträge stattfinden.

„Wenn der Oberbürgermeister von Karlsruhe unsere Stadt besucht“, so Markus Dosch und Alexander Weinlein, die Organisatoren dieses Tages, „zeige man auch gerne die Erfolge von Vereinen aus Buchen“. Volker Schwender berichtete hier begeistert über sein HipHop-Breakdance-Projekt, welches von Anfang an integrativ und präventiv angelegt wurde und es bis heute noch ist. Daraus erwuchsen nicht nur viele deutsche Meister, sondern auch einige Weltmeister. Kevin Sauer präsentierte als Trainer im Anschluss einen aufgezeichneten Ausschnitt der Weltmeistergruppe.

Dass der Tag viel zu bieten hatte, zeigte auch der Besuch des Taubenhauses. Bei den ausführlichen und informativen Ausführungen durch Viktor Wiese wird klar, welche wichtige Funktion das kleine Holzhäuschen in Bahnhofsnähe hat. Durch eine gute Strategie gibt es weniger Tauben in der Innenstadt. Fütterungsverbote, aber auch gezielte Futterquellen und Brutmöglichkeiten sorgten dafür, dass man die „Stadttauben im Griff“ habe. So lautet auch der Titel des Ratgebers, den Viktor Wiese mit vielen Tipps, Beispielen und Bildern veröffentlicht hat. Frank Mentrup bemerkte nach dem aufschlussreichen Bericht, „besser zu verstehen, wie sich Tauben verhalten“. Dies werde ihm auch bei den künftigen Gesprächen zu Tauben in der Stadt überaus nützlich sein.

Im Anschluss daran erzählten Alexander Weinlein und Markus Dosch, die Gründer von HERZ statt HETZE Neckar-Odenwald-Kreis den beiden Gästen über ihre Schulfilmwochen, Workshops, Vorträge, Gedenkveranstaltungen und viele Veranstaltungen. Diese demokratiefreundlichen und vernetzenden Projekte findet auch Frank Mentrup wichtig und unterstützenswert und bedankt sich für die vielen Eindrücke aus dem offenen, lebendigen und nicht ganz alltäglichen Buchen.